Die fotogene Stadt Hoi An

Ein Foto vor einem Lampiongeschäft, was als Nebengeschäft für das Fotos machen 10.000 VND nimmt

Nach zwei Nächten in Da Nang fuhren wir in die Nachbarstadt Hoi An. Diese Stadt ist berühmt für ihre Laternen und für das, bei Vollmond stattfindende, Lampionfestival.

Unser Hotel, das Bamboo Garden Homestay, war etwas 15 – 20 Minuten vom „Hauptfluss“ entfernt und war sehr schlicht. Es wirkte fast, als würde man in dem Haus einer vietnamesischen Familie leben, da der Vermieter und seine Familie im Erdgeschoss zu leben schienen. Trotzdem hatten wir natürlich unser eigenes Zimmer mit Bad und so..
Leider war das Zimmer aber komplett anders, als auf den Bildern bei Google oder Booking.com. Wir hatten kein Balkon und auch keine Rosenblätter im Waschbecken. Auch das Zimmer war nicht ansatzweise so groß, wie gezeigt. Wir hatten Armeisen im Zimmer, was in Vietnam aber nichts ungewöhnliches zu sein scheint. Da Satoshi und ich in vielerlei Hinsicht sehr tolerant sind, haben wir das als nicht sonderlich schlimm empfunden.

Zu den ersten paar Mahlzeiten sind wir zu Nhan´s Kitchen gegangen. Das ist ein Restaurant in der Nähe des Hotels. Es war günstig und sehr sehr lecker, weshalb wir uns dort alle berühmten vietnamesischen Speisen einmal bestellt haben.
Bewertung: 5 von 5 Sternen

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Tagsüber beim spazieren gehen, hat man den Eindruck, als wäre man in einer Kleinstadt mit älteren Gebäuden ohne irgendwelche Besonderheiten. Wenn es aber dämmert, fängt die Stadt an in den verschiedensten Farben zu leuchten.

Hoi An, wenn es noch hell ist

Die Freundin vom Kokosnuss-Onkel

Beim Bummeln durch die Straßen von Hoi An sahen wir ab und zu ältere Damen, die Früchtekörbe trugen. Da mussten wir uns gleich an den Kokosnuss-Onkel in Ho-Chi-Minh erinnern.

Die Obst-Mafia

Wir wollten eigentlich nur ein paar Banane zum Mittag essen und haben uns nichts dabei gedacht, von der Bananen-Oma was zu kaufen. Danach hat sie mir etwas zu aufdringlich diesen Tragekorb auf die Schulter gepackt und hat uns Fotos schießen lassen.
Normaler Weise kostet die Fotos wohl Geld, aber wenn man was kauft, dann darf man „kostenlos“ ein paar Fotos machen.. ein komisches System

Ein Schritt in Richtung Abhängigkeit

In Hoi An gab es viele Cafés die Kaffee aus den vietnamesischen Kaffeebohnen anboten. Da wir viel Zeit hatten, bevor es dunkel wurde, haben wir uns ein beliebtes Café gesucht und tranken dort einen sehr leckeren Kaffee. Die meiste Kaffees, die wir bis zu dem Zeitpunkt getrunken habe, waren bitter und irgendwie schwer zu trinken. Schließlich sind wir Kaffee-Anfänger. In Vietnam gibt es aber eine Kaffeesorte, die „Weißer Kaffee“ (White Coffee) genannt wird und die fast keine Bitterkeit hat. Er ist sehr einfach zu trinken, sehr mild und selbst Menschen, die keinen Kaffee mögen, können ihn genießen!

Cong Cafe

Zeit, die Laternen zum Leuchten zu bringen

Während wir durch die Straßen von Hoi An schlenderten, wurde es allmählich immer dunkler und hier und da leuchteten Laternen auf. Als es noch hell war, hatten wir irgendwie das Gefühl, dass es mehr Menschen in der Stadt gibt, aber sobald es dunkler wurde, wurden auch die Menschen weniger.
Überall in der Stadt erschienen schöne Lichter, als wären wir in einer anderen Stadt. Beleuchtete Boote sind vom Flussufer aus gut zu sehen gewesen und auch die Restaurant wurden in schöne Lichter getaucht. Als Souvenir kann man diese Laternen in sehr vielen Läden kaufen.

Hoi An nach Sonnenuntergang
Lichter auf Brücken und Booten

Ich glaube, es ist selten, dass man auf der Erde eine Stadt mit so schönen Lichtern findet. Ein Spaziergang nach Sonnenuntergang macht einfach Spaß und man kann diese fantastische Stadt genießen. Das Tollste an Hoi An waren aber nicht nur die Lichter, sondern das Gesamtkonzept mit den kleinen Läden, den Cafés, der schwülen Luft und den waren Temperaturen.

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